
Tee ist kein Getränk. Er ist ein Zustand.
Lange Zeit wurde Tee als Material verstanden: als Blatt, als Herkunft, als Tradition. In einem zeitgenössischen Kontext reicht diese Lesart nicht mehr aus.
Dasselbe Blatt kann grundverschiedene Erfahrungen hervorbringen, abhängig von einem einzigen Faktor: der Art seiner Zubereitung.
Bei HOLLIN ist Tee kein festgelegtes Produkt, sondern ein modulares System, ein Gleichgewicht zwischen Energie, Sanftheit und Empfindung.
Eine andere Energie als Kaffee
Tee enthält Koffein. Doch es wirkt nicht wie Kaffee. Während Kaffee abrupt und unmittelbar anregt, entfaltet sich Tee allmählicher, gleichmäßiger.
Es ist kein Gegensatz. Es ist eine andere Art, in einen Zustand zu gelangen.
- - Kaffee beschleunigt
- - Tee begleitet
Nicht alle Blätter entfalten dieselbe Intensität
Zur Orientierung:
- - Weißer Tee: 10-15 mg
- - Grüner Tee: 20-30 mg
- - Oolong: 30-45 mg
- - Schwarzer Tee: 45-70 mg
Kaffee: 150-200 mg.
Doch diese Werte bleiben zweitrangig. Die entscheidende Variable ist nicht nur das Blatt. Es ist das Wasser.
Die Temperatur verwandelt den Tee
Derselbe Aufguss kann sanft oder anregend sein.
Bei höheren Temperaturen wird die Extraktion dichter, präsenter. Bei niedrigeren Temperaturen wird sie leichter, fließender.
Derselbe Tee kann werden: anregend am Morgen, ausgewogen am Nachmittag, beruhigend am Abend. Tee ist nie festgelegt. Er wird geformt.
Eine Frage des Zustands
Heute wählt man nicht mehr nur eine Teesorte. Man sucht eine Empfindung.
Sich konzentrieren Langsamer werden Atmen Leichter werden
Bei HOLLIN ist Tee keine Kategorie. Er ist eine tägliche Praxis.
Keine zugesetzten Aromen. Keine überzogenen Behauptungen. Nur das Blatt und die Art, wie es aufgegossen wird.
Tee zu trinken ist kein Konsum. Es ist Einstimmung.